Am 12. September wurde Kirchrode für einen Nachmittag zum Entdeckergebiet. Rund 30 Menschen machten sich bei der Fahrrad-Entdeckertour der Gemeinschaft Kirchröder Kaufleute auf den Weg durch den Stadtteil. Das Wetter spielte mit, die Stimmung war gut und sowohl die beteiligten Betriebe als auch die Teilnehmenden kamen auf ihre Kosten. Die Idee hinter der Tour war einfach: gemeinsam unterwegs sein, Kirchrode aus einer anderen Perspektive kennenlernen und dabei Geld für das Hospiz Luise sammeln.
Kirchrode einmal anders kennenlernen
Los ging es am Leonardo Hotel. Von dort führte die Strecke durch unterschiedliche Teile Kirchrodes bis zum Hospiz Luise. Unterwegs lagen mehrere Stationen bei Mitgliedsbetrieben und Einrichtungen der GKK. An den einzelnen Stationen warteten kleine Aufgaben. Mal ging es darum, genau hinzusehen, mal etwas über einen Betrieb herauszufinden, mal um eine kleine praktische Herausforderung.
Gerade diese Mischung machte die Tour interessant. Viele Menschen bewegen sich täglich durch Kirchrode und kommen an Geschäften, Praxen, Unternehmen und Einrichtungen vorbei, ohne genauer zu wissen, was sich dort eigentlich verbirgt. Die Entdeckertour bot einen guten Anlass, einmal anzuhalten und genauer hinzusehen.
Rund 30 Menschen waren dabei
Geschätzt rund 30 Teilnehmende machten sich auf den Weg und fuhren die verschiedenen Stationen ab. An mehreren Orten entstand dadurch richtig Betrieb. Die Teilnehmenden kamen an, beschäftigten sich mit den jeweiligen Aufgaben, kamen miteinander und mit den Betrieben ins Gespräch und fuhren anschließend weiter zur nächsten Station. Für die beteiligten Unternehmen war das ebenfalls eine schöne Gelegenheit, sich zu zeigen und mit Menschen aus dem Stadtteil in Kontakt zu kommen.
Schönes Wetter und gute Bedingungen
Dass am 12. September auch das Wetter mitspielte, war natürlich ein echter Glücksfall. Die Bedingungen waren ideal für einen Nachmittag draußen. Gerade bei einem Veranstaltungsformat, das komplett von Bewegung, Begegnung und verschiedenen Stationen im Stadtteil lebt, macht das einen erheblichen Unterschied.
Neukirchröderinnen und Neukirchröder entdecken ihren Stadtteil
Besonders schön war, dass auch einige Menschen teilgenommen haben, die noch nicht lange in Kirchrode leben. Für sie hatte die Tour gleich einen doppelten Nutzen. Sie konnten neue Ecken und Betriebe kennenlernen und gleichzeitig mit anderen Menschen aus dem Stadtteil ins Gespräch kommen. So eine Tour eignet sich erstaunlich gut, um an einem neuen Wohnort anzukommen. Man ist gemeinsam unterwegs, hat automatisch Gesprächsanlässe und bekommt ganz nebenbei einen besseren Eindruck davon, was Kirchrode eigentlich ausmacht.
Bei der Tour für die Kleinen ist noch Luft nach oben
Neben der Fahrradtour gab es auch eine Zu-Fuß-Variante für Kinder und Familien. Dort hätten es gern noch einige Teilnehmende mehr sein dürfen. Bei diesem Angebot ist also noch Luft nach oben. Das gehört zu einem ehrlichen Rückblick dazu. Die Idee bleibt sinnvoll.
Abschluss im Hospiz Luise
Am Ende der Tour trafen die Teilnehmenden am Hospiz Luise ein. Dieser Abschluss war mehr als nur der Zielpunkt der Strecke. Im Hospiz hat man sich sehr darüber gefreut, dass durch die Entdeckertour noch einmal Leben ins Haus gebracht wurde. Nach einem Nachmittag voller Bewegung, Gespräche und kleiner Entdeckungen gemeinsam dort anzukommen, passte gut zum eigentlichen Anliegen der Veranstaltung.
Aus 750 Euro werden 1.500 Euro
Auch finanziell kann sich das Ergebnis sehen lassen. Durch die gelaufenen und gefahrenen Kilometer kamen zunächst 750 Euro zusammen. Diesen Betrag spendet die Gemeinschaft Kirchröder Kaufleute an das Hospiz Luise. Das Leonardo Hotel erhöht die Summe um weitere 250 Euro. Hinzu kommen 500 Euro von der Hannoverschen Volksbank. Damit gehen insgesamt 1.500 Euro an das Hospiz Luise.
Aus vielen einzelnen Kilometern, mehreren Stationen, der Arbeit der beteiligten Betriebe und zusätzlicher finanzieller Unterstützung ist damit am Ende eine beachtliche Summe geworden.

Von links nach rechts: Peter Busche, Vorstandsvorsitzender der GKK, Frau Dudek, PDL im Hospiz Luise und Herr Holten, stellvertretend für die Volksbank.
Mehr als nur eine Fahrradtour
Natürlich lässt sich der Erfolg einer solchen Veranstaltung nicht nur in Euro messen. Rund 30 Menschen waren gemeinsam unterwegs. Einige haben ihren langjährigen Wohnort noch einmal aus einer anderen Perspektive gesehen. Andere haben ihren neuen Stadtteil kennengelernt. Die beteiligten Betriebe konnten zeigen, was sie tun, und an vielen Stellen kamen Menschen miteinander ins Gespräch. Genau darin liegt die Stärke einer solchen Aktion.
Es braucht nicht immer eine riesige Veranstaltung, um im Stadtteil etwas zu bewegen. Manchmal reichen eine gute Idee, engagierte Beteiligte und Menschen, die Lust haben mitzumachen.




