Kirchroder Kaufleute bringen Ostern in die Brabeckstraße
Gestern, am 14. März, haben die Mitglieder der Gemeinschaft Kirchroder Kaufleute e.V. wieder drei riesige Ostereier in der Brabeckstraße aufgestellt. Klingt entspannter als es war. Bei grauem Himmel, kaltem Wind und mehr als ekligem Wetter haben sich die Mitglieder ins Zeug gelegt, damit Kirchrode rechtzeitig vor Ostern in Feiertagsstimmung kommt. Eine Aktion, die inzwischen zum festen Frühjahrsritual im Stadtteil gehört und von Jahr zu Jahr ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Schwer, sperrig und mit System
Wer die Fotos sieht, bekommt einen kleinen Eindruck davon, was hinter der Aktion steckt. Die Eier sind schwer, sperrig und wollen präzise verankert werden. Denn sie stehen nicht einfach nur so da. Eine ausgeklügelte Technik sorgt dafür, dass die bunten Riesen ihren Platz behalten und nicht unfreiwillig den Besitzer wechseln. Das klingt nach einer Randnotiz, ist in der Praxis aber echte Handarbeit, die jedes Jahr aufs Neue geplant, organisiert und umgesetzt wird, komplett ehrenamtlich. Wer dabei war, weiß: Das ist kein Nachmittagsspaziergang. Das ist Arbeit, die Rücken kostet und Koordination braucht.
Wissenschaftliche Beobachtung von der Seitenlinie
Die Aufbauaktion blieb nicht unbemerkt. Mehrere Kinder verfolgten das Geschehen mit großem Interesse und ernster Miene, wie es sich für gründliche Feldforschung gehört. Schnell war die entscheidende Frage formuliert: Könnte es sich bei diesen riesigen, geheimnisvollen Eiern vielleicht um Dinoeier handeln? Die Theorie wurde lebhaft diskutiert und für durchaus plausibel befunden. Eine abschließende Antwort gab es noch nicht, aber die Nachwuchsforscher kündigten an, der Sache im Nachgang auf den Grund gehen zu wollen. Man darf gespannt sein, was die Untersuchungen ergeben.
Wenn die Sonne mitspielt, leuchten die Farben
Das Wetter hat gestern nicht mitgeholfen. Die gute Laune schon. Und das ist vielleicht das Bemerkenswerteste an der ganzen Aktion: Trotz Nieselregen und grauem Himmel war die Stimmung gut. Man sieht es den Fotos an. Sobald die Sonne endlich wieder zeigt, was sie kann, werden die leuchtenden Farben der Eier die Brabeckstraße in ein ganz anderes Licht tauchen. Drei große, bunt bemalte Ostereier mitten im Stadtteil, das ist kein dezentes Ausrufezeichen. Das ist ein Statement. Und ein freundliches dazu.
Neu in diesem Jahr: Mitmachen und gewinnen
In diesem Jahr gibt es eine Neuerung, die sich lohnt. Die Gemeinschaft Kirchroder Kaufleute hat ein Gewinnspiel ins Leben gerufen. Haltet Ausschau nach Flyern, die das Osterei mit einem QR-Code abbilden. Ein kurzer Scan, und ihr findet alle Details, wie ihr mitmachen könnt. Die Teilnahme ist unkompliziert, der Anreiz real. Es lohnt sich also, beim nächsten Spaziergang durch die Brabeckstraße die Augen offenzuhalten, nicht nur wegen der Eier, sondern auch wegen der Flyer.
Fotos erwünscht, Instagram freut sich
Die Eier stehen bis nach Ostern und sind ab sofort das wohl auffälligste Frühlingssignal in Kirchrode. Wer daran vorbeiläuft, zieht die Kamera raus. Das ist fast unvermeidlich. Wer ein Foto macht, lädt es bei Instagram hoch. Die Kirchroder Kaufleute freuen sich über jeden Post, über jeden Kommentar und über jeden, der kurz stehenbleibt und die Aktion zu schätzen weiß. Gemeinschaft entsteht eben nicht nur bei großen Veranstaltungen, sondern auch bei kleinen, gut gemeinten Aktionen, die den Alltag im Stadtteil ein bisschen bunter machen.
Danke an alle, die mitgemacht haben
Ehrenamtlich, bei schlechtem Wetter, mit schwerem Gerät und ohne Aufhebens darum zu machen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Wer hinter den Kulissen einer solchen Aktion steht, weiß, wie viel Abstimmung, Vorbereitung und schlicht körperliche Arbeit darin steckt. Umso mehr Respekt verdient jeder, der gestern dabei war. Die Brabeckstraße sieht besser aus als vorher. Und das ist der Punkt. Das ist Kirchrode.








